Babybetten und Kinderbetten

Das Babybett

Für die Auswahl des Babybettes bedarf es ein wenig Vorüberlegung. Viele Babys sollen erst einmal nicht im eignen Bettchen schlafen, sondern wohlbehütet in einem Zustellbett im elterlichen Schlafzimmer oder auch im Elternbett. Viele Eltern wagen getrenntes Schlafen erst zwischen dem 6. und 9. Lebensmonat. Schnell hat das Baby nicht mehr die kleinen Maße und eine Babywiege, die Sie z.B. in einem Komplettbabyzimmer gekauft haben, ist überhaupt nicht mehr brauchbar. Denn schließlich können sich Kinder in diesem Alter schon schnell drehen und brauchen mehr Platz. Es empfiehlt sich also ein normal Großes Bett, welches in 3 Stufen verstellbar ist. Sollte das Baby von Anfang an in seinem eigenen Bett schlafen, kann die Stufe nach ganz oben verstellt werden und ein lästiges Bücken in der Nacht bleibt Ihnen erspart.

Schnell werden Sie aber die 2. Stufe benötigen, sodass das Kind sich nicht herauslehnen kann. Später können bei den meisten Kinderbetten die Sprossen entfernt werden, sodass Sie das ehemalige Babybett als Kinderbett nutzen können. 

Die Babywiege

Eine Babywiege ist eine optimale Lösung wenn Sie Ihr Baby in seinem eigenen Zimmer oder nicht direkt am oder im Elternbett schlafen lassen möchten. Babys sind mit dem Überangebot an Platz überfordert, denn im mütterlichen Bauch war es ja auch richtig eng. Ein Baby sollte also nicht in schon in einem großen Bett untergebracht werden. Die Babywiege ist meist mit ca. Maßen von 70 x140cm auf dem Markt. Nicht umsonst heißt die Wiege Wiege, denn sie können Ihren Nachwuchs sanft in den Schlaf schaukeln. Es ist erwiesen durch diese Wiegebewegungen einen ruhigeren und erholsameren Schlaf haben. Auch die Babywiege können Sie mit einem Himmel leicht abdunkeln, sodass Ihr Baby nicht sofort von Umwelteindrücken abgelenkt wird und ruhig in den Schlaf findet.

Die meisten Wiegen enthalten Rollen und können somit schnell in die Räume befördert werden, indenen Sie sich gerade aufhalten möchten.  Eine Babywiege ist bis ca. zum 6. Monat geeignet, spätestens im 8. Monat sollte auf ein größeres Bettchen umgesiedelt werden. Die Babywiege sollte aus Schadstoffarmen Material hergestellt sein und vor allem kippsicher. Gerade günstige Wiegen sind aus schlechtem Holz, haben Kanten und Spitzen und können samt Kind schnell umfallen. Da lohnt es sich ein bisschen mehr zu investieren.

Das Kinderbett

Bei den Kinderbetten für bereits größere Kinder gibt es viele Möglichkeiten. Zu beachten ist das Platzangebot des Kinderzimmers. Kinder benötigen auch Platz zum Spielen, d.h. eine Fläche in der Sie sich wirklich „ausbreiten“ können. Ist nun jeder Zentimeter des Zimmers mit Kinderzimmermöbeln zugestellt, ist es nicht verwunderlich, dass viele Kinder Ihren Spielraum in Wohnzimmer oder Elternschlafzimmer verlegen. Also sollte das Kinderzimmer möglichst platzsparend durchdacht werden. 

Als beste Variante eignet sich das klassische und meistgewünschte Hochbett. Welches Kind will nicht vom Bett ins Bad „rutschen“. Es gibt heutzutage zu absolut erschwinglichen Preisen Betten mit integrierter Rutsche.

Unter dem Bett kann eine Abenteuerhöhle oder ein Prinzessinnenzimmer entstehen, was mit einer Stoffbahn rund um das Bett abgehängt werden kann. Schon hat das Kind die Möglichkeit mal ganz zu „verschwinden“. Nicht nur Erwachsene haben das Bedürfnis mal ein paar Minuten ganz alleine abzuschalten. Bieten Sie Ihrem Kind auch diesen Raum sich mal ganz zurückzuziehen. Und keine Sorge, es wird schon gut gehen.

Sollten Sie nur ein sehr kleines Kinderzimmer zur Verfügung haben, kann unter dem Hochbett auch der Schreibtisch integriert werden. So haben Sie diesen Platz im Zimmer gespart und können den vorhanden Platz für Ordnungssysteme oder Schränke gebrauchen. Es gibt sogar Hochbetten, die nicht nur den Schreibtisch integriert haben, sondern auch für den Kleiderschrank mit Regalen und Spiegel Platz bieten.

Binden Sie Ihr größeres  Kind in die Auswahl des Bettes ein, denn zusammen entscheidet es sich doch besser. 

Soll es kein Hochbett werden, gibt es natürlich auch einfachere Betten mit integriertem Bettkasten oder integrierten Schubladen.

Auch hier müssen Sie nicht auf eine Themenwelt verzichten. Es gibt diese Betten auch in allen möglichen Varianten. Um gerade ein Mädchenzimmer zu verschönern, eignen sind Baldachine, sogenannte Betthimmel. Es sorgt für Prinzessinnen-Haftes aussehen und gemütlich schlafen lässt es sich darin auch. Einen Betthimmel können Sie natürlich auch selbst gestalten.

Die Matratzen

Der ruhige und erholsame Schlaf Ihres Kindes, egal in welchem Alter es sich gerade befindet, ist für die Entwicklung sehr wichtig. Die Matratze sollte daher sehr genau ausgewählt werden. Sie soll vor allem Rückenstabilität geben, das bedeutet, dass die noch nicht ausgewachsene Wirbelsäule gut gestützt werden soll. Außerdem bedarf es einer guten Luftzirkulation. Gerade bei kleinen Kindern ist es wichtig, dass sich die Hitze nicht unter dem Kopf staut. Da sie sich noch nicht selbst gut befreien oder umdrehen können, kann dies sogar gefährlich werden.

Matratzen sind in den Größen 70x140cm oder 140x200cm zu erhalten. Es gibt sie in unterschiedlichen Materialien und Ausführungen, meistens aus Latex oder Kaltschaum. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, was für Ihr Kind die beste Matratze ist. Am besten gleich bei mehreren Anbietern. Wenn Sie schon ein größeres Kind haben, nehmen Sie es mit und testen Sie, wie es auf der Matratze liegt. 

Achten Sie darauf, einen abnehmbaren Matratzenüberzug zu haben oder kaufen Sie einen dazu, falls Ihre Matratze nicht automatisch einen enthält. So können Sie diesen regelmäßig heiß waschen und verhindern eine Bakterienansammlung im Bett.

Für Kinder die stark allergisch sind, gibt es spezielle antiallergene Matratzenbezüge zum Beispiel in Apotheken.